Ist Fulfillment sinnvoll oder nicht?

Derzeitig kann man aber auf jeden Fall sagen, dass die meisten Firmen ihre Ware über Fulfillment versenden. Ihr könnt ja mal darauf achten, wenn ihr bald wieder ein Paket in den Händen haltet. Denn oftmals ist dies auch auf jeden Fall dort ersichtlich.

Was bringt es denn den Firmen Fulfillment zu nutzen?

Hier gibt es tatsächlich nicht nur einen Grund. Denn dies teilt sich in mehreren Feldern auf. Manche werden sich für dich persönlich mehr lohnen als andere.

Faktor: Lagernutzung:

Dies bezüglich kann man pauschal auf jeden Fall schon mal sagen, dass man in der Regel auf jeden Fall nur den Platz bezahlt den die Ware auch wirklich einnimmt. Gehen wir von einem Lager aus, welches du selber anmietest, dann musst du natürlich den vollen Mietbetrag bezahlen auch wenn du beispielsweise nur 60% des Lager wirklich nutzt.

Faktor Lagerstandort: Ich würde mal sagen, dass Amazon das Paradebeispiel hierfür ist. Es gibt inzwischen so viele Produkte die Amazon mit ihrem Prime Versand anbietet. Das heißt die Ware ist schneller bei dir!

Amazon kann solche Services natürlich nicht nur anbieten, weil Amazon verschiedene Händler in ganz Deutschland verteilt haben, sondern auch weil Amazon selber mehrere Lager in Deutschland hat.

Du kannst dir also merken: Je näher die Ware am Kunden ist, umso schneller ist die Ware dann auch beim Kunden.

Wenn du also nun wie Amazon vorgehen möchtest und deine Ware in ganz Deutschland streuen möchtest, dann bietet es sich dementsprechend natürlich auch an mehrere Lager anzumieten. In diesem Fall ist es natürlich von Vorteil, wenn du auf einen Fulfillment Service zugreifen kannst.

Keine Sorge: Mit einem gut gelegenen Lager kannst du die Ware auch innerhalb eines Werktages auch mit nur einem Lager zum Kunden versenden.

Faktor Versandkonditionen:

Du startest gerade erst mit deinem Business durch? Dann wirst du merken, dass du momentan schlechte Versandkonditionen von Versanddienstleistern erhälst. Durch einen Fulfillment Partner kannst du diese Kosten natürlich einsparen. Denn sinngemäß hat dieser ein hohes Volumen und kann dir somit auch bessere Konditionen anbieten.

Faktor Kartonagen:

Du musst natürlich die Kartonagen immer bezahlen, auch wenn dein Fulfillmentpartner sagen sollte, dass du es nicht musst (wird dann einfach in andere Posten verrechnet). Doch du musst natürlich nur die Kartonagen bezahlen, die du wirklich verbrauchst. Hast du ein eigenes Lager, dann musst du natürlich auch immer die Kartonagen zu genüge auf Lager haben. Denn ohne Kartonagen lässt sich die Ware doch relativ schlecht versenden. Somit kannst du natürlich deinen Cashflow verbessern, da du deine Kartonagen nicht mehr in Mengen vorbestellen musst.

Faktor Arbeitszeit:

Deine Ware muss folgende Schritte durchlaufen, bevor es beim Kunden gelangt:

· entgegen genommen

· auf Vollständigkeit kontrolliert

· in Regale sortiert

· in den Warenbestand genommen

· Bestellung ausgedruckt

· Versandpanels erzeugt

· verpackt

· und versendet werden

Du siehst es sind wirklich viele Schritte, die Zeit kosten und nicht von irgendwelchen Robotern übernommen werden können (bisher zumindest noch nicht).

Für alle diese Dinge bist du zu 100% ortsgebunden. Denn du musst dort sein, wo die Ware nun mal ist.

Faktor Mitarbeiterausfall:

Ein paar deiner Lagermitarbeiter sind krank. Jetzt gibt es zwei Optionen selber packen oder dein normales Versandvolumen geht nicht an den Kunden. Du wirst spätestens nach ein paar Paketen merken, dass du mit dem selber packen nicht hinterher kommen wirst!

Dir sollte nun aufgefallen sein, dass auf jeden Fall ein Haufen von vielen Faktoren dafür sprechen sich für das Fulfillment zu entscheiden. Gerne kannst du uns jederzeit kontaktieren und können über dieses Thema unverbindlich sprechen.

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir geholfen!

0 Ansichten